Plastikfreier Juli

Plastikfreier Juli 2403 2334 Mascha Kuchejda

Flustix sucht die #plastikfreistars

Wer kennt den Plastikfrust an der Supermarktkasse nicht? 37 Prozent aller Obst und Gemüsewaren werden heute in Plastik verpackt verkauft. Hinzukommen Plastikbehälter für Joghurts, Zahnpasta und einzeln verpackte Miniatursüßigkeiten. Spätestens seit der #plasticfreechallenge wissen wir: Plastikfrei zu leben ist gar nicht so leicht! Zumal sich Plastik in den unwahrscheinlichsten Produkten versteckt: Tampons, Handcremes, Lippenstifte und Kaugummis – um nur ein paar wenige Beispiele zu nennen.

Dabei hat Flustix mit einer unabhängigen Verbraucherstudie herausgefunden, dass der Großteil aller Deutschen gern auf Plastik verzichten würde und durchaus bereit ist für plastikfreie Alternativen mehr zu zahlen. Die detaillierte Studie findet Ihr hier.

Plastik: Ein ökonomisches Paradoxon

Sollte es so sein, dass erstmalig das Angebot nicht der Nachfrage folgt? Verpackungssysteme scheinen einen seltenen Fall in der Wirtschaft darzustellen. Produkte, die einzeln verpackt sind vielfach billiger als ein nachhaltiges, unverpacktes Produkt. Was sagt das über die Produktqualität aus und wie kann es sein, dass es manche Produkte wie. beispielsweise Avocados oder Biobananen ausschließlich in Plastikverpackungen gibt, sollte man doch davon ausgehen, dass genau die Bio-Zielgruppe an einer nachhaltigeren, sprich KEINER oder reduzierter Verpackung interessiert wäre.

Wir haben es scheinbar mit einem ökonomischen Paradoxon zu tun, denn eigentlich ist die Vermeidung von Plastik in Produkten nicht nur ein Nachhaltigkeits-, sondern auch ein Wirtschaftsfaktor.

Viele junge Startups wie HALM, oder Bee’s Wraps haben das verstanden und sind die absoluten Vorreiter im Bereich der Plastik- und Verpackungsnachhaltigkeit. Leider sind solche Startups derzeit noch wenig auf dem Markt sichtbar und werden derzeit selten unabhängig geprüft und mit Nachhaltigkeitslabeln zertifiziert.

Der Big Player Procter & Gamble hingegen, hat beispielsweise mit seiner Marke „Head and Shoulders“ und der aktionsmäßigen Verpackung aus Ozeanmüll einen kleinen Anfang in die Richtung Plastik-Nachhaltigkeit gemacht, doch das Unternehmen besticht mit seinen Inhaltstoffen in Kosmetika und Waschmitteln nicht gerade durch Umweltfreundlichkeit. Gerade hier muss genau hingeschaut werden: wo handelt es sich um Produktptimierungen zu Marketingzwecken und wo um wirklich nachhaltig Ansätze? Deswegen prüft Flustix nicht nur Zulieferer und Inhaltsstoffe, sondern vergibt das plastikfrei Label ausschließlich nach unabhängiger chemischer Prüfung des vollständigen Gesamtprodukts. Informationen zu unserem prüfbasierten Vergabeprozess findet ihr hier.

Plastic Free July

Statt dem leider zu üblichen Greenwashing muss das Vermeiden von Einwegplastik endlich auf die Agenda großer Konzerne. Deshalb ruft die Organisation „Plastic Free July“ mit dem claim „Choose to refuse“ dazu auf,  Einwegplastik einen Monat lang – nämlich jedes Jahr im Juli – komplett einzusparen. Die Initiative begann mit einer Handvoll Teilnehmern im Westen Australien und hat sich über die sozialen Medien inzwischen zu einer globalen Bewegung entwickelt, mit Teilnehmern aus über 150 verschiedenen Ländern. Der #plasticfreejuly ist also mehr als bloß ein Trend.

Um am #plasticfreejuly teilzunehmen, registriert Ihr Euch am besten auf der Website. Die Initiative sammelt Teilnehmer und bietet so eine großartige Datenbank, die gerade globale Konzerne davon überzeugen soll, dass Einwegplastik nicht in den Massengebrauch gehört. Eine gute Sache also, der #plasticfreejuly. Denn danach liegt es an jedem einzelnen das große Experiment zu machen: geht es wirklich, auch ganz ohne Einwegplastik?  Glücklicherweise bietet plasticfreejuly.org eine Vielzahl von Tips wie sich Plastik im Alltag vermeiden lässt. Unter A-Z Alternatives findet Ihr eine Liste mit der man plastikfrei durch den Monat kommen sollte.

Damit es bald noch sehr viel leichter wird kommt Flustix ins Spiel.

Als Unterstützung für den #plasticfreejuly zeichnen wir innovative Produkte und Marken aus, die gänzlich ohne Plastik auskommen oder den Einsatz in Teilbereichen reduzieren. Denn es gibt inzwischen eine Vielzahl an Herstellern, die das Plastikproblem erkannt haben und die sich mit recycelten oder gar plastikfreien Alternativen deutlich auf dem Markt der Zukunft positionieren möchten.

Flustix nominiert die #plastikfreistars

Flustix ruft jeden auf, Firmen und Innovatoren zu nominieren!

Um ein Startup oder Unternehmen zu nominieren rufen wir JEDEN dazu auf, Unternehmen und Marken auf unseren sozialen Medien Facebook und Instagram zu taggen. Dabei kann es sich um den alternativen Verpackungshersteller, das nachhaltige Spielzeug oder auch den plastikfreien Seifenhersteller handeln.

Jedes Unternehmen, dass etwas in Plastiknachhaltigkeit macht möchten wir im Rahmen des #plasticfreejuly feiern und vorstellen.

Die vorgestellten Produkte und Marken werden von Flustix hinsichtlich ihrer Verwendung von Plastik begutachtet. Besonders innovative Startups und Hersteller werden kostenfrei von Flustix und dem unabhängigen Chemielabor WESSLING einer genauen chemischen Analyse unterzogen und bei einem positiven Ergebnis steht dann einer Siegelvergabe nichts mehr im Wege.

Wir geben die plastikfrei Nominierten dann Ende Juli bekannt.

Warum wir das machen?

Mit Flustix gekennzeichneten Produkten versichern Hersteller, keinerlei Kunststoffe an den Endverbraucher zu vermarkten. Dadurch ermöglichen wir dem Konsumenten eine Orientierung beim Einkauf, denn Flustix schließt per Definition jede Art von Kunststoffe im Produkt aus – und das per unabhängigem chemisch-analytischem Prüfverfahren, sodass Ihr endlich unkompliziert plastikfrei Einkaufen könnt.  Dadurch werden Monate wie der plastikfreie Juli einfacher! – Und vielleicht kommen wir unserem Traum etwas näher, irgendwann gar kein Einwegplastik mehr kaufen zu müssen, weil das Angebot endlich der Nachfrage folgt. Und vielleicht retten wir unsere Weltmeere, die Natur, Tiere und uns selbst vor der Flut aus Plastikmüll.

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