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	<title>Mikroplastik-Umweltverschmutzung Archive - FLUSTIX</title>
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	<title>Mikroplastik-Umweltverschmutzung Archive - FLUSTIX</title>
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		<title>Die Flustix Plastikfrei-Stars 2018!</title>
		<link>https://flustix.com/blog/flustix-zertifiziert-zwei-neue-plastikfreie-produkte/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Flustix]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Nov 2018 10:28:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Unkategorisiert]]></category>
		<category><![CDATA[Mikroplastik-Umweltverschmutzung]]></category>
		<category><![CDATA[Plastikfreie Produkte]]></category>
		<category><![CDATA[Plastikfreie Produkte zertifizieren]]></category>
		<category><![CDATA[Trash Hero]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltlabel]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltsiegel]]></category>
		<category><![CDATA[Verbraucherschutz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://flustix.com/blog/flustix-zertifiziert-zwei-neue-plastikfreie-produkte/">Die Flustix Plastikfrei-Stars 2018!</a> erschien zuerst auf <a href="https://flustix.com">FLUSTIX</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="grve-section grve-row-section grve-fullwidth-background grve-padding-top-1x grve-padding-bottom-1x grve-bg-none"><div class="grve-container"><div class="grve-row grve-bookmark grve-columns-gap-30"><div class="grve-column wpb_column grve-column-1" ><div class="grve-column-wrapper" ><div class="grve-element grve-text">
			<h3>Ihr habt nominiert, wir haben getestet!</h3>
<h4>Zwei neue plastikfreie Produkte tragen das Flustix-Siegel</h4>
<p>Zum #plasticfreejuly &#8211; dem plastikfreien Monat Juli diesen Jahres &#8211; hat Flustix eine Kampagne der besonderen Art gestartet. Wir wollten damals von unserer Community auf Facebook und Instagram wissen, welche Produkte Ihr als besonders nachhaltig, innovativ und möglicherweise plastikfrei einstuft. Eure Lieblingsprodukte sozusagen, denen wir dann nach eingehender Prüfung das Flustix Plastikfrei-Siegel verpassen durften. Zu ausreichenden Qualifizierung mussten die Produkte unseren <a href="https://flustix.com/definition-plastikfrei/">Flustix-Standard gemäß der plastikfrei Definition</a> erfüllen. Produkt, Verpackung und/oder Inhalt müssen plastikfrei sein, um mit unserem Siegel ausgezeichnet zu werden.</p>
<p>Und es war gar nicht so leicht der Flut aus Nominierungen Herr zu werden. Über die letzten Monate haben wir viele innovative Produkte und Startups durch Eure Social Media Nominierungen kennengelernt. Wir haben alles ganz genau unter die Lupe genommen. Wir haben jedes Produkt in seine Einzelteile zersetzt und unser unabhängiges <a href="https://flustix.com/wessling/">Partnerlabor WESSLING</a> hat jede Komponente chemisch genauestens analysiert. Es gab eindeutig viele interessante, ökologisch nachhaltige Produkte wie Deos ohne Aluminiumsalze, Teefilter und Getränkeflaschen. Doch auch in den scheinbar noch so nachhaltigen Produkten versteckte sich wider aller Erwartungen dann doch noch das letzte Bisschen: Plastik.</p>
<h4>Wie testet man ein Produkt auf Plastikfreiheit?</h4>
<p>Der Prozess, ein Produkt auf dessen Freiheit von Plastik  zu prüfen, ist nicht immer leicht. Unser <a href="https://flustix.com/wessling/">Partnerlabor WESSLING</a> leistet für uns Pionierarbeit in der Partikel- und Umweltanalytik. Das Labor hat besondere chemische Prüfverfahren für die Erkennung und Analyse von Kunststoffen entwickelt. Kleinst-Partikel können heute nachgewiesen werden und unterschiedliche Kunststoffe klassifiziert. WESSLING ist dadurch eine internationale, glaubwürdige Instanz in Sachen Materialanalyse.</p>
<p>Eine primäre Schwierigkeit in der Werkstoffanalyse besteht zum Beispiel darin, dass bestimmte flüssige Formen von Kunsstoff analytisch nicht nachgewiesen können, was vor allem im Falle von Reinigungsmitteln und Kosmetika ein Problem ist. Als primäres Mikroplastik gelten daher nur (der üblichen Definition folgend) diejenigen festen Kunststoffteilchen, die kleiner als 5 Millimeter sind. Eine weitere Schwierigkeit ist, dass auch Produkte, die nachhaltig sind und wirklich fast gar kein Plastik benutzen, per Gesetz dazu verpflichtet werden, eine Art Hygienesticker anzubringen, der die Produkte vor der frühzeitigen Öffnung bewahren sollen. Plastik wird hier also zum Schutze des Verbrauchers verwendet &#8211; und dass obwohl sich Merkwürdig, der Deutsche Verbraucher schon lange weniger Plastikmüll wünscht, wie die <a href="https://flustix.com/blog/einstellung-der-deutschen-zu-plastik/">TNS Infratest Studie</a> zeigt.</p>
<p>Für die meisten Produkte jedoch, da sind wir ganz sicher, bietet der Markt bald plastikfreie Alternativen als Verpackungsmaterial und Hygieneschutz an. Wir haben beispielsweise <a href="https://www.biofutura.com/de">Biofutura</a> kennengelernt: ein Hersteller, der Verpackungen, Teller und Besteck ganz aus Zuckerrohrstärke oder Palmblatt produziert. Und wir haben uns mehrere Kosmetikhersteller angesehen, die Ihre Verpackungen stilsicher in Holz oder Kork gestalten. Holz wirkt übrigens antibakteriell und ist somit ein guter Werkstoff für Hygieneprodukte.</p>
<h3>Hier sind sie nun, unsere auserwählten und ausgezeichneten FLUSTIX PLASTIKFREI-STARS:</h3>
<h4>#1 &#8211; Reine Sheabutter von balmyou</h4>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone wp-image-3556" src="https://flustix.com/wp-content/uploads/2018/09/balmyou.png" alt="Reine Sheabutter von balmyou - mit Mikroplastikfrei-Siegel zertifiziert" width="682" height="682" srcset="https://flustix.com/wp-content/uploads/2018/09/balmyou.png 400w, https://flustix.com/wp-content/uploads/2018/09/balmyou-300x300.png 300w, https://flustix.com/wp-content/uploads/2018/09/balmyou-150x150.png 150w" sizes="(max-width: 682px) 100vw, 682px" /></p>
<p><a href="https://balmyou.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Balmyou</a> ist ein Naturkosmetikhersteller, der für seine Sheabutter komplett der Natur vertraut. Viele Hersteller schreiben auf ihr Produkt zwar Worte wie &#8222;natürlich&#8220; oder &#8222;natural&#8220; &#8211; aber in Wirklichkeit sind die Bodylotions, Lippenstifte und Shampoos dann doch echte Chemiekeulen. Nicht so bei balmyou, dem Körper- und Gesichtspflegebalsam, der nun durch Flustix auch unabhängig und glaubwürdig geprüft wurde.</p>
<p>Das großartige Produkt aus dem Mannheimer Hause Balmyou ist mikroplastikfrei und entspricht so den Flustix-Standards. Balmyou hat sich außerdem größte Mühe in der Herstellung einer möglichst nachhaltigen Verpackung gegeben: Wir finden den Holzdeckel mit Glastiegel ganz besonders gelungen. Der Balsam lässt die anderen Badezimmer-Produkte ganz schön alt aussehen! Und gerade jetzt, wenn die Temperaturen wieder sinken, ist die reichhaltige Sheabutter genau das richtige um die Haut zu schützen und strahlen zu lassen.</p>
<p>Balmyou hat sich für das Flustix frei von Mikroplastik-Siegel qualifiziert und ist alles in allem ein überaus vertrauenswürdiges Produkt. Balmyou &#8211; wir sind Fans!</p>
<h4>#2 &#8211; Thali Premium Palm Leaf Tableware von Biofutura</h4>
<p><img decoding="async" class="alignnone wp-image-3557" src="https://flustix.com/wp-content/uploads/2018/09/Plastikfreier_teller.jpg" alt="Die Thali Premium Palm Leaf Tableware von Biofutura, Mit Flustix Plastikfrei-Siegel zertifiziert" width="681" height="679" /></p>
<p>Sieht nicht spektakulär aus? Ist es aber! Das Thali Premium Palm Leaf ist ein Teller aus Palmblättern. Was viele nicht wissen: viele andere Palmblatt- und Bambusprodukte sind mit einer zusätzlichen Kunststoffschicht beschichtet, was sie dann leider aus ökologischer Sicht genauso umwelt-unfreundlich macht, wie reines Plastik. Folien- und Flüssigbeschichtungen sind grundsätzlich ein Problem in der Verpackung und im Einwegplastik, weil ihre Verwendung dann auch die stoffliche Wiederverwendung, sprich das Reycling, ausschließt.</p>
<p><a href="https://www.biofutura.com/de">Biofutura</a> hat sich für das Flustix-Produkt-Siegel qualifiziert und ist die perfekte Alternative für den Partyteller aus Plastik. Außerdem geht das holländische Unternehmen mit seinen Bestecken, Gläsern und Tellern aus nachwachsendem Zuckerrohr noch einen Schritt weiter und erhöht mit zahlreichen Plastikalternativen den Druck auf die Industrie, dem Material endlich den Rücken zu kehren. Biofutura macht es vor &#8211; es geht auch ohne Plastik!</p>
<p>Auf unserer <a href="https://flustix.com/">Website</a>, Push Panda, dem <a href="https://flustix.com/blog/">Blog</a> und allen <a href="https://www.instagram.com/flustix.rethinkplastics">Social Media Kanälen</a> halten wir Euch immer auf dem Laufenden. Folge uns und lernt die Plastikfrei-Produkte in <a href="https://flustix.com/pruefprozess/">unabhängiger Prüfung</a> durch Flustix kennen!</p>
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				<div class="grve-element grve-social grve-align-right" style="">
				<ul>
										<li><a href="mailto:?subject=Die%20Flustix%20Plastikfrei-Stars%202018!&#038;body=Die%20Flustix%20Plastikfrei-Stars%202018!:%20https://flustix.com/blog/flustix-zertifiziert-zwei-neue-plastikfreie-produkte/" title="Die Flustix Plastikfrei-Stars 2018!" class="grve-small grve-no-shape grve-social-share-email" aria-label="Share with E-mail"><i class="grve-text-primary-1 fas fa-envelope"></i></a></li>
															<li><a href="https://flustix.com/blog/flustix-zertifiziert-zwei-neue-plastikfreie-produkte/" title="Die Flustix Plastikfrei-Stars 2018!" class="grve-small grve-no-shape grve-social-share-facebook" aria-label="Share on Facebook"><i class="grve-text-primary-1 fab fa-facebook"></i></a></li>
															<li><a href="https://flustix.com/blog/flustix-zertifiziert-zwei-neue-plastikfreie-produkte/" title="Die Flustix Plastikfrei-Stars 2018!" class="grve-small grve-no-shape grve-social-share-twitter" aria-label="Share on X"><i class="grve-text-primary-1 fab fa-x-twitter"></i></a></li>
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		<title>Plastikmüll im Meer sammeln &#8211; The Ocean Clean Up Project</title>
		<link>https://flustix.com/blog/die-muellabfuhr-der-meere-1/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Flustix]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Sep 2018 06:00:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Unkategorisiert]]></category>
		<category><![CDATA[Boyan Slat]]></category>
		<category><![CDATA[CLEAN SEA]]></category>
		<category><![CDATA[CleanUp]]></category>
		<category><![CDATA[Einweg-Plastik]]></category>
		<category><![CDATA[Great Pacific Garbage Patch]]></category>
		<category><![CDATA[Meeresverschmutzung]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="grve-section grve-row-section grve-fullwidth-background grve-padding-top-1x grve-padding-bottom-1x grve-bg-none"><div class="grve-container"><div class="grve-row grve-bookmark grve-columns-gap-30"><div class="grve-column wpb_column grve-column-1" ><div class="grve-column-wrapper" ><div class="grve-element grve-text">
			<p>Am heutigen Samstag, den 8. September 2018, soll das ambitionierte Ziel mit Projektnamen &#8218;The Ocean CleanUp&#8216; vom niederländischen Erfinder Boyan Slat endlich in greifbare Nähe rücken. Er hat ein fast 700 Meter langes schwimmendes System ausgetüftelt, das großflächig Plastikmüll aus dem Meer abtransportieren soll. Die Konstruktion aus beweglichen Barrieren, die sich nach der Strömung ausrichtet, häuft Kunststoffabfall in speziellen Netz-Fangschirmen an. Diese werden dann regelmäßig von Booten entleert. Das gesammelte Plastik wird an Land gebracht und dort weiterverwertet. Für Tiere besteht wohl keine Gefahr, da diese durch Meeresströmungen an der Barriere vorbei gelenkt werden.</p>
<h2>Dem Traum vom plastikfreien Pazifik ein Stück näher. 40.000 Tonnen Plastikmüll sollen langfristig beseitigt werden.</h2>
<p>Nach einer fünfjährigen Entwicklungs- und Testphase wird heute der Beta-Test mit dem gigantischen System 001 gestartet. Eine Flotte von 60 Systemen, die in fünf Jahren den größten bekannten Müllstrudel, den Great Pacific Garbage Patch im Nordpazifik rundum Hawaii, um die Hälfte seiner Plastikdepote befreit sollen folgen. Dieser ist nach aktuellen Schätzungen derzeit rund 1,6 Millionen Quadratkilometer groß und beherbergt angeblich <a href="https://www.theoceancleanup.com/updates/the-exponential-increase-of-the-great-pacific-garbage-patch/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">80.000 Tonnen</a> Plastikmüll.</p>
<p>Optimistischen Berechnungen zufolge könnten bis 2040 mithilfe des &#8218;Ocean CleanUp&#8217;s alle Kunststoffabfälle in den Weltmeeren um 90 Prozent verringert werden. Das Projekt wird durch Spenden finanziert und alle nötigen Weiterentwicklungen sollen möglich gemacht werden, damit der CleanUp gelingt. Hier könnt Ihr den Launch des Projekts live verfolgen.</p>
<h2>Plastikverschmutzung im Meer fordert Umweltschutz &#8211; durch Müllabfuhr?</h2>
<p>Es liegt auf der Hand, dass Plastik vermieden und dessen Entsorgung beziehungsweise Weiterverwertung stärker reguliert werden und darüber hinaus das Meer vom Müll befreit werden muss. Dennoch gibt es aktuelle<a href="http://www.faz.net/aktuell/beruf-chance/campus/plastikmuell-im-ozean-ein-meeresbiologe-im-interview-15752830.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> Gegenstimmen von Meeresbiologen</a>, die der Meinung sind, dass das treibende Plastik von feinsten Organismen und Fischeiern besiedelt ist und deshalb nicht einfach so aus dem Wasser gefischt werden sollte.</p>
<p>Was aber, soll mit den riesigen Plastikinseln geschehen, wenn wir sie nicht langsam abbauen? Tiere verenden und das durch Witterung entstehende Mikroplastik vergiftet diejenigen kleinen Organismen, die für das Ökogleichgewicht der Weltmeere entscheidend sind. Damit die Voraussage, dass bis 2050 mehr Plastikteile als Fische im Ozean schwimmen könnten, nicht Realität wird, sind mehrere Säuberungsprojekte von engagierten Umweltschützern und Unternehmern in Entstehung. Wir stellen sie euch in dieser Artikelreihe vor.</p>
<h2>80 Prozent des Meeresmülls kommt aus Südostasien</h2>
<p>Es ist kein Geheimnis mehr, dass die Meere der Erde und ihre Bewohner bedroht sind. Neben der Klimaerwärmung und der Überfischung trägt die Plastikverschmutzung ihren Teil dazu bei.</p>
<p>Die <a href="https://www.theoceancleanup.com/great-pacific-garbage-patch/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">fünf größten Müllstrudel in den Ozeanen</a> haben tonnenweise Plastikmüll angehäuft, der seit geraumer Zeit durch Meeresströme gebündelt auf der Meeresoberfläche dahin treibt. Diese Teile sind gefährliches &#8218;Futter&#8216; für Meeresbewohner und zersetzen sich weiter zu kleinsten Partikeln. Diese gelangen als <a href="https://flustix.com/blog/mikroplastik-umweltverschmutzung/">Mikroplastik</a> in alle Systeme – bis in unser Trinkwasser und unsere Nahrungskette. Zwar sind Industrienationen in Europa und Nordamerika für etwa die Hälfte der weltweiten Plastikproduktion verantwortlich, doch gelangt das meiste Plastik, nämlich rund 80 Prozent, aus Südostasien ins Meer (<a href="http://www3.weforum.org/docs/WEF_The_New_Plastics_Economy.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Quelle</a>). Laut der von Greenpeace International durchgeführten Studie <a href="http://www.greenpeace.org/international/en/publications/reports/plastic_ocean_report/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Plastic Debris</a>, entsteht der Großteil des Plastikmülls im Wasser an Land und wird durch Witterung und über Flüsse in die Ozeane gespült. Genauso weit verbreiten sich Mikroplastikteile aus Kosmetika und aus Kleidungsstücken zum Beispiel durch Abrieb von Polyesterfasern im Waschgang.</p>
<p><span style="font-weight: bold">Um mit den Meeresreinigungsaktionen also keine Sisyphos-Arbeit zu betreiben, müssen wir mit der Neuproduktion von Plastik und dem <a href="https://flustix.com/blog/tipps-zur-vermeidung-von-plastik/">Konsum von Einwegplastik</a> möglichst sofort schon aufhören und den vorhandenen Berg an Plastik recyceln.</span></p>
<p>Aber heute drücken wir Boyan Slat und seinem „Ocean Clean Up“  die Daumen!<br />Wir informieren Euch auf unserem <a href="https://flustix.com/blog/">Blog</a> über die weitere Entwicklung und hoffentlich den Erfolg des Projekts.</p>
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				<ul>
										<li><a href="mailto:?subject=Plastikmüll%20im%20Meer%20sammeln%20&#8211;%20The%20Ocean%20Clean%20Up%20Project&#038;body=Plastikmüll%20im%20Meer%20sammeln%20&#8211;%20The%20Ocean%20Clean%20Up%20Project:%20https://flustix.com/blog/die-muellabfuhr-der-meere-1/" title="Plastikmüll im Meer sammeln &#8211; The Ocean Clean Up Project" class="grve-small grve-no-shape grve-social-share-email" aria-label="Share with E-mail"><i class="grve-text-primary-1 fas fa-envelope"></i></a></li>
															<li><a href="https://flustix.com/blog/die-muellabfuhr-der-meere-1/" title="Plastikmüll im Meer sammeln &#8211; The Ocean Clean Up Project" class="grve-small grve-no-shape grve-social-share-facebook" aria-label="Share on Facebook"><i class="grve-text-primary-1 fab fa-facebook"></i></a></li>
															<li><a href="https://flustix.com/blog/die-muellabfuhr-der-meere-1/" title="Plastikmüll im Meer sammeln &#8211; The Ocean Clean Up Project" class="grve-small grve-no-shape grve-social-share-twitter" aria-label="Share on X"><i class="grve-text-primary-1 fab fa-x-twitter"></i></a></li>
															<li><a href="https://flustix.com/blog/die-muellabfuhr-der-meere-1/" title="Plastikmüll im Meer sammeln &#8211; The Ocean Clean Up Project" class="grve-small grve-no-shape grve-social-share-linkedin" aria-label="Share on Linkedin"><i class="grve-text-primary-1 fab fa-linkedin"></i></a></li>
																				
					
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<p>Der Beitrag <a href="https://flustix.com/blog/die-muellabfuhr-der-meere-1/">Plastikmüll im Meer sammeln &#8211; The Ocean Clean Up Project</a> erschien zuerst auf <a href="https://flustix.com">FLUSTIX</a>.</p>
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		<title>Mikroplastik-Umweltverschmutzung könnte das Ökosystem verändern</title>
		<link>https://flustix.com/blog/umweltverschmutzung-durch-mikroplastik-bedroht-oekosystem/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Flustix]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Feb 2018 14:19:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aus der Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Meeresverschmutzung]]></category>
		<category><![CDATA[Mikroplastik in der Nahrungskette]]></category>
		<category><![CDATA[Mikroplastik-Umweltverschmutzung]]></category>
		<category><![CDATA[Ökosystem]]></category>
		<category><![CDATA[plastikmüll]]></category>
		<category><![CDATA[terrestrische Verschmutzung]]></category>
		<category><![CDATA[terrestrische Verschmutzung mit Mikroplastik]]></category>
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			<p>Nicht nur die Meere und Gewässer sind von teils toxisch wirkenden Mikroplastikteilchen kontaminiert, sondern wahrscheinlich in weit höherem Maße auch die Böden &#8211; und über die Nahrung nehmen die Menschen sie auf.</p>
<p>In den Meeren sammelt sich das moderne Wundermaterial Plastik zu riesigen Inseln an, rieselt in Form von Mikroplastik auf den Meeresboden und führt so zur Plastik-Verschmutzung. Tiere nehmen diese mitsamt den Giftstoffen auf, so dass sie letztlich auch wieder im menschlichen Körper landen (<a href="https://www.heise.de/tp/features/Muellhalde-Ozean-3224695.html" target="_blank" rel="external noopener noreferrer">Müllhalde Ozean</a>). Und es wird immer schlimmer. Weltweit wurden 2016 335 Millionen Tonnen Plastik produziert. Ohne Plastik würde die Landwirtschaft nicht mehr funktionieren, ganze Regionen verschwinden unter einem Plastikmeer, das sich entsprechend auf dem Land und im Grundwasser verbreitet (<a href="https://www.heise.de/tp/features/Das-Plastikmeer-3362464.html" target="_blank" rel="external noopener noreferrer">&#8222;Europas größter Wintergarten&#8220; aus dem Weltall gesehen</a>).</p>
<h2>Ansammlung von Plastikmüll</h2>
<p>In jedem Lebensmittelladen, auch in Bio-Läden, ist Plastik allgegenwärtig, auch wenn nun eher symbolisch zum Einpacken auch Papiertüten angeboten werden. In den Haushalten, in der Technik und in der Industrie ist Plastik allgegenwärtig. Mehr als 8 Milliarden Tonnen Plastik wurden weltweit in 60 Jahren hergestellt, fast 5 Milliarden Tonnen sind bislang in der Umwelt oder auf Müllhalden gelandet (<a href="https://www.heise.de/tp/features/Milliarden-Tonnen-an-biologisch-nicht-abbaubaren-Plastikmuell-haben-sich-in-der-Umwelt-angesammelt-3777674.html" target="_blank" rel="external noopener noreferrer">Milliarden Tonnen an biologisch nicht abbaubaren Plastikmüll haben sich in der Umwelt angesammelt</a>).</p>
<h2>Mikroplastik-Umweltverschmutzung belastet auch Böden</h2>
<p>Das Problem ist lange bekannt. So einfach Plastik zu produzieren und so praktisch es ist, so problematisch ist es auch, weil es in der Regel nicht biologisch abbaubar ist, sondern zerfällt und sich dann auch in Form von Mikropartikeln überall in der Umwelt und in den Körpern ablagert. Dass das Problem sich keineswegs nur auf die Meere und Binnengewässer erstreckt, sondern auch auf die Böden, haben nun Wissenschaftler vom <a href="http://www.igb-berlin.de/" target="_blank" rel="external noopener noreferrer">Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei</a> (IGB) und der FU Berlin in einer Studie in ihrer <a href="http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/gcb.14020/full" target="_blank" rel="external noopener noreferrer">Studie</a> erhoben, die in der Zeitschrift Global Change Biology erschien.</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone wp-image-1263 size-full" src="https://flustix.com/wp-content/uploads/2018/02/plastik-8dbf018997dfc6f8.jpg" alt="Mikroplastik im sandboden" width="960" height="540" srcset="https://flustix.com/wp-content/uploads/2018/02/plastik-8dbf018997dfc6f8.jpg 960w, https://flustix.com/wp-content/uploads/2018/02/plastik-8dbf018997dfc6f8-300x169.jpg 300w, https://flustix.com/wp-content/uploads/2018/02/plastik-8dbf018997dfc6f8-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 960px) 100vw, 960px" /></p>
<div class="text">Lehmiger Sandboden. Bild: Abel de Souza Machado</div>
<div></div>
<h3 id="nav_nanoteilchen__1" class="subheading">Die Kontamination an Land ist höher als im Meer</h3>
<p>Die Wissenschaftler haben Studien über die Auswirkungen von Mikroplastik (Partikel kleiner als 5mm) auf terrestrische Ökosysteme ausgewertet. Sie zeigt, dass Plastikpartikel, die durch den Zerfall größerer Teile entstehen, weltweit praktisch überall vorhanden sind. Offenbar überziehen wir die Welt in einem planetaren Versuch mit Plastik. Es liegt nicht nur unästhetisch und unappetitlich überall herum, sondern kleineste Plastikpartikel, die in Nanogröße praktisch überall eindringen können, bringen eine Reihe von Gefährdungen mit sich. Schon zuvor hatten Wissenschaftler des IGB gezeigt, dass Mikroplastik für Ökosysteme schädlich ist, wenn es von bestimmten Organismen in Seen aufgenommen wird.</p>
<p>Nach der Studie ist die Kontamination durch Mikroplastik auf dem Land viel größer als in den Meeren. Mikroplastik verbreitet sich u.a. durch Abwasser: &#8222;80 bis 90 Prozent der darin enthaltenen Partikel, etwa von Kleiderfasern, verbleiben im Klärschlamm. Dieser wird häufig als Dünger auf Felder ausgebracht, wodurch jährlich viele Tausend Tonnen Mikroplastik auf unseren Böden landen.&#8220;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-1265 size-full" src="https://flustix.com/wp-content/uploads/2018/02/plastik1-c248b355811a3765.jpg" alt="Umweltverschmutzung durch Mikroplastik im Meer" width="960" height="540" srcset="https://flustix.com/wp-content/uploads/2018/02/plastik1-c248b355811a3765.jpg 960w, https://flustix.com/wp-content/uploads/2018/02/plastik1-c248b355811a3765-300x169.jpg 300w, https://flustix.com/wp-content/uploads/2018/02/plastik1-c248b355811a3765-768x432.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 960px) 100vw, 960px" /></p>
<p>Polyethylen-Kügelschen in hoher Dichte. Bild: Abel de Souza Machado</p>
<h3 id="nav_nanoteilchen__1" class="subheading">Nanoteilchen können in Zellen eindringen und die Blut-Hirn-Schranke überwinden</h3>
<p>Mikroplastik kann unmittelbar Ökosysteme schädigen. Durch den Zerfall erhalten Plastikpartikel neue physikalische und chemische Eigenschaften, die toxisch sein können. Auf den Oberflächen von Mikroplastikpartikeln können sich krankheitserregende Organismen ansiedeln und Krankheiten in die Umwelt verbreiten. Auch die Tiere im Boden sowie dieser selbst können beeinträchtigt werden. Als Beispiel werden Regenwürmer genannt, die bei Anwesenheit von Plastikpartikeln im Boden ihre Höhlen anders bauen und damit ihr Verhalten und die Bodenbeschaffenheit verändern. Veränderte chemische Eigenschaften können aber größere Risiken mit sich bringen. So treten bei der Zersetzung Additive wie Phthalate und Bisphenol A aus, die bei Wirbeltieren ebenso wie bei einigen Wirbellosen zu Störungen des Hormonsystems führen. Aber damit nicht genug:</p>
<p>&#8222;Außerdem können Teilchen in Nanogröße Entzündungen auslösen, Zellbarrieren überwinden oder verändern und sogar besonders selektive Membranen wie die Blut-Hirn-Schranke oder die Plazenta überwinden. Innerhalb der Zelle können sie unter anderem Änderungen der Genexpression und biochemische Reaktionen auslösen. Welche langfristigen Effekte dies hat, ist noch nicht hinreichend untersucht. Zumindest für Fische wurde bereits nachgewiesen, dass sich Nanoplastik nach Passieren der Blut-Hirn-Schranke verhaltensändernd auswirkt.&#8220;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-1266 size-full" src="https://flustix.com/wp-content/uploads/2018/02/plastik3-5866294bcd1db838.jpg" alt="Mikroplastik im Boden, Umweltverschmutzung" width="960" height="540" srcset="https://flustix.com/wp-content/uploads/2018/02/plastik3-5866294bcd1db838.jpg 960w, https://flustix.com/wp-content/uploads/2018/02/plastik3-5866294bcd1db838-300x169.jpg 300w, https://flustix.com/wp-content/uploads/2018/02/plastik3-5866294bcd1db838-768x432.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 960px) 100vw, 960px" /></p>
<p><span class="akwa-caption__text">Polyacrylfasern im Boden. Bild: Abel de Souza Machado</span></p>
<h3>Mikroplastik in unserer Nahrung</h3>
<p>Nicht nur Tiere nehmen über die Nahrung Mikroplastikpartikel auf, sondern natürlich auch Menschen, wenn sie Fische oder Meeresfrüchte essen. Gefunden hat man sie auch in Salz, Zucker und Bier. Vermutlich reichern sie sich in allen Landlebewesen, inklusive den Menschen, an. Aber die Ausmaße und die Gefährdungen sind aufgrund fehlender Studien, schwierigen Nachweismöglichkeiten und fehlenden Standards weitgehend unbekannt. Die Wissenschaftler vermuten, dass Mikroplastik ein neuer &#8222;Langzeit-Stressfaktor für die Umwelt&#8220; sein und sich als eine &#8222;entstehende globale Bedrohung für terrestrische Ökosysteme&#8220; erweisen könnte.</p>
<h2>Schädliche Umweltfolgen durch Mikroplastik</h2>
<p>Auf meine Frage an Abel de Souza Machado, der die Studie geleitet hat, ob es Untersuchungen gibt, in welchem Ausmaß sich Mikro- oder Nanoplastikteilchen in Menschen finden bzw. sich dort anreichern, schrieb er: &#8222;Es gibt Hinweise auf eine signifikante Belastung der Menschen durch Nahrungsaufnahme und Atmung. Schädliche Folgen wurden beispielsweise bei Arbeitern entdeckt, die einem Hohen Maß an Mikroplastik ausgesetzt waren. Es gibt einen aktuellen Bericht über die Verbindung von menschlicher Gesundheit und Mikroplastik von Wright &amp; Kelly, aber Informationen über die genauen Werte für die Gesamtheit der Menschen fehlen. Es gibt nach meinem Kenntnisstand keine Studie über die Laboratoriumsforschung hinaus, die die Bioakkumaltion von Nanoplatik untersucht hat. In diesem Fall gibt es eine technische Hürde, solche kleinen Plastikteilchen im menschlichen Gewebe zu identifizieren und quantifizieren.&#8220;</p>
<p>Dieser Artikel erschien zuerst auf <a href="https://www.heise.de/tp/features/Kleinste-Plastikteilchen-koennten-global-terrestrische-Oekosysteme-negativ-veraendern-3961703.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Telepolis</a>. Autor: Florian Rötzler</p>
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