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Ja. Von 2019 bis Ende 2025 wurde das Zeichen flustix RECYCLED DIN-geprüft gemeinsam mit der DIN CERTCO vergeben, auf Grundlage des DIN CERTCO Zertifizierungsprogramms „Produkte aus recyceltem Material“.
Im Rahmen dieser Zusammenarbeit wurde das Programm laufend weiterentwickelt und an neue regulatorische wie marktseitige Anforderungen angepasst. Dabei kamen unter anderem erste weitergehende Anforderungen an die Rückverfolgbarkeit von Rezyklaten sowie erste Elemente der DIN EN 15343 ergänzend zu den Anforderungen der DIN EN ISO 14021 hinzu.
Die regulatorischen Anforderungen in Europa entwickeln sich weiter. Märkte wie Spanien und Frankreich, ebenso die Niederlande, Belgien, Polen und Italien, orientieren sich zunehmend an normbasierten Systemen mit Anforderungen an die Rückverfolgbarkeit nach DIN EN 15343 und an einer Chain of Custody nach ISO 22095.
Vor diesem Hintergrund hat ein Expertengremium das eigenständige flustix RECYCLED Certification Programme entwickelt. Es wurde am 28. November 2025 veröffentlicht. Seit Mitte Dezember 2025 wird flustix RECYCLED ausschließlich auf dieser Grundlage lizenziert, über mehrere voneinander unabhängige und für diesen Anwendungsbereich international anerkannte Zertifizierungsstellen. Bestehende Lizenzen wurden 2026 im Zuge der jährlichen Überwachungsprüfung in das neue System überführt.
Damit ist das flustix RECYCLED Certification Programme auf die heutigen und künftigen regulatorischen Anforderungen des europäischen Marktes ausgerichtet. Es schafft die Grundlage für eine internationale Anerkennung und für die Nutzung in regulatorischen Anwendungen, etwa im Zusammenhang mit EPR-Systemen oder nationalen Kunststoffabgaben.
Grundlagen: DIN EN 15343 (Rückverfolgbarkeit von Rezyklaten) · DIN EN ISO 22095 (Chain of Custody) · ISO/IEC 17065 (Anforderungen an Zertifizierungsstellen) · flustix RECYCLED Zertifizierungsprogramm, Fassung vom 2. März 2026
Fachlich verantwortlich: Malte Biss, CEO & Founder of flustix