Studien und Unterlagen

Was wir selbst untersucht haben und was daraus folgt

Eigene Verbraucherstudien, Fachunterlagen zu neuen Regularien und wissenschaftliche Ableitungen. Jede Seite fasst die Kernaussagen zusammen; das vollständige Dokument gibt es im Anschluss zum Herunterladen.

Verbraucherstudie

Was Verbraucher über Mikroplastik denken und was das für Ihre Produkte heißt

Mikroplastik ist in Deutschland fast jedem ein Begriff, und die Besorgnis ist hoch, bei den Umweltfolgen noch etwas stärker als bei den möglichen Gesundheitsfolgen. Wer Mikroplastikfreiheit belegen kann, hat damit ein Kaufargument. Wer sie nur behauptet, hat ab dem 27. September 2026 ein Haftungsrisiko.

Faktenblatt EmpCo

Über die Hälfte aller Umweltaussagen wäre ab September unzulässig

Eine Untersuchung von The Goodwins aus 2025 hat Umweltaussagen in Printanzeigen ausgewertet. Mehr als die Hälfte davon wäre nach den Maßgaben der EmpCo-Richtlinie nicht mehr zulässig. In Handel und Getränkeindustrie sind es bis zu drei Viertel. Das häufigste Problem ist immer dasselbe: fehlende Nachweise und fehlende unabhängige Verifizierung.

Whitepaper EmpCo

Vier Arten von Umweltaussagen, die ab 2026 nicht mehr gehen

Die EmpCo-Richtlinie verbietet keine Umweltaussagen. Sie verbietet vier bestimmte Arten davon: Aussagen über das ganze Produkt, die nur für einen Teil gelten; vage Behauptungen ohne messbaren Beleg; selbst erstellte Siegel ohne unabhängiges Zertifizierungssystem; und gesetzliche Selbstverständlichkeiten, die als besondere Leistung beworben werden.

Frankreich und Spanien

Rezyklatgehalt nachweisen, Bonus und Steuervorteil sichern

In Frankreich zahlen die Behörden den EPR-Bonus seit dem 1. Januar 2026 nur noch gegen unabhängigen, akkreditierten Nachweis. In Spanien wird Rezyklatgehalt für die Plastiksteuer seit dem 1. Januar 2024 nur mit dem Zertifikat einer akkreditierten Stelle anerkannt. Ohne Zertifikat gibt es in beiden Ländern keine Anrechnung.

Wissenschaftliche Ableitung

Wie viel Polymer braucht Papier technisch wirklich?

Papier und Karton enthalten polymerbasierte Additive, etwa Leimungsmittel und Nassfestmittel, ohne die sie ihre Eigenschaften nicht hätten. Sechs Fachquellen kommen im Mittel auf 0,93 % des Trockengewichts. Mit dem wissenschaftlich anerkannten Spurenzuschlag von 0,1 % ergibt sich ein Gesamtschwellenwert von 1,03 %. Diese Additive sind funktional notwendig, bilden aber keine eigenständige Kunststoffmatrix.