Nachhaltigkeitskommunikation im Wandel – Die EmpCo gilt ab 2026

Nachhaltigkeitskommunikation im Wandel – Die EmpCo gilt ab 2026 1536 1024 Flustix

Die EmpCo (Empowering Consumers for a Green Transition, kurz EmpCo) gilt ab 2026 – Die 27 EU-Mitgliedstaaten stellen sich auf. So setzen die führenden Industrienationen die neue Green-Claims-Regeln um und erste konkrete Gesetzestexte sind veröffentlicht. Die Ansprüche an bevorstehende EmPCo-konforme Umweltclaims lesen Sie hier:

Die neue EU-Direktive (EU) 2024/825 „Empowering Consumers for a Green Transition“ (EmpCo / ECGT) gilt ab September 2026 für alle Unternehmen am POS (analog oder digital) verbindlich. Dann dürfen Umweltversprechen wie „plastikfrei“, „recycelbar“, „mikroplastikfrei“ oder „XX % Recycled Content“ nur noch verwendet werden, wenn sie wissenschaftlich fundiert und durch eine Third Party Zertifizierung belegt wurden – nur noch EmpCo-konforme Zertifizierungen.
Die EU-Mitgliedstaaten müssen bis März 2026 die Richtlinie in nationales Recht umzusetzen. Die Länder haben konkrete Ansätze das neue Level an Transparenz im Umwelt-Marketing zu implementieren und die EmpCo pünktlich zum März 2026 in nationales Recht einzubinden, hier ein Überblick einiger wirtschaftsstarker EU-Länder:

  1. Deutschland
    Anpassung des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG)
  2. Frankreich
    Code de la consommation wird überarbeitet
  3. Italien
    Codice del Consumo soll per Legislativdekret geändert werden
  4. Spanien
    Gesetz für nachhaltigen Konsum in Vorbereitung
  5. Niederlande
    Bürgerliches Gesetzbuch, Buch 6 soll angepasst werden
  6. Polen
    ➤ Anpassung von Gesetz gegen unlautere Marktpraktiken und Verbraucherrechtsgesetz
  7. Dänemark
    Markedsføringsloven und Forbrugeraftaleloven bereits mit Entwurf zur Umsetzung

In Ländern wie Deutschland, Dänemark oder Spanien liegen bereits konkrete EmpCo-Gesetzes-Entwürfe vor – der übereinstimmende Tenor, hier dargestellt an Auszügen aus dem deutschen UWG-Entwurf, ist:

  • Nachhaltigkeitssiegel dürfen nur angebracht werden, wenn sie auf einem Zertifizierungssystem beruhen, etwa durch eine Third-Party-Zertifizierung wie das flustix-System, das eine Überprüfung durch Dritte gewährleistet.

Ein „Zertifizierungssystem“ ist ein System der Überprüfung durch Dritte, durch das bestätigt wird, dass ein Produkt, ein Verfahren oder eine Geschäftstätigkeit bestimmte Anforderungen erfüllt, das die Verwendung eines entsprechenden Nachhaltigkeitssiegels ermöglicht und dessen Bedingungen, einschließlich seiner Anforderungen, öffentlich einsehbar sind und folgende Kriterien erfüllen:

  1. Das System steht allen Gewerbetreibenden unter transparenten, lauteren und diskriminierungsfreien Bedingungen offen,
  2. Die Anforderungen des Systems werden vom Systeminhaber in Absprache mit geeigneten Sachverständigen und Interessenträgern ausgearbeitet,
  3. In dem System sind Verfahren für den Umgang mit Verstößen gegen die Anforderungen des Systems festgelegt und es ist der Entzug oder die Aussetzung der Verwendung des Nachhaltigkeitssiegels durch den Gewerbetreibenden im Fall von Verstößen gegen die Anforderungen des Systems vorgesehen
  4. Die Überwachung der Einhaltung der Anforderungen des Systems durch einen Gewerbetreibenden unterliegt einem objektiven Verfahren und wird von einem Dritten durchgeführt, dessen Kompetenz und dessen Unabhängigkeit sowohl vom Systeminhaber als auch vom Gewerbetreibenden auf internationalen oder unionsweiten Normen und Verfahren oder auf Normen und Verfahren eines Mitgliedstaats der Europäischen Union beruht.

Die EmpCo verpflichtet zur Dritt-Zertifizierung – flustix bietet die Lösung

Mit dem Start der Direktive (EU) 2024/825 (Empowering Consumers for a Green Transition) endet die Zeit der Eigenlabel und ungeprüften Nachhaltigkeits-Claims. Ab 2026 sind alle Umweltaussagen auf Produkten oder im Marketing nur noch dann zulässig, wenn sie rechtskonform nach EmpCo durch eine unabhängige, standardbasierte Third-Party-Zertifizierung nachgewiesen sind.

 

Wie ist die Wirtschaft aufgestellt? – Es gibt dringenden Handlungsbedarf!

Eine aktuelle Studie von The Goodwins (2025) zeigt: Über 50 % aller aktuellen Umwelt-Claims würden nach den EmpCo-Vorgaben als Greenwashing gelten – bei Getränken und Handelswaren sind es sogar bis zu 75 %.

flustix schafft mit seinem unabhängigen System Sicherheit im Rahmen der EU-Direktive „Empowering Consumers for a Green Transition“

Als etabliertes und anerkanntes Zertifizierungssystem bietet flustix Unternehmen genau das System, das die EmpCo verlangt:

✓ Anerkannte Third Party Zertifizierungen
✓ Verifizierbare Umweltaussagen
✓ Drittprüfung nach anerkannten Normen
✓ transparente Dokumentation
✓ bewährte Lösungen – auch für komplexe Supply-Chains über Sub-Licensing

Zertifizieren statt riskieren – mit flustix

flustix arbeitet ausschließlich mit akkreditierten und unabhängigen Zertifizierungsstellen und Prüflaboren zusammen und bietet klare Third-Party-Zertifizierungen an, und bietet somit sichere Nachweise und Zertifizierungszeichen für Aussagen wie „mikroplastikfrei“, „plastikfrei“, „recyclingfähig“ oder „XX % Recycled Content“. Das flustix-System ist praxiserprobt: über 150 Prüfungen in mehr als fünf Jahren, unter Einsatz wissenschaftlich fundierter Methoden.

Jetzt handeln

Es empfiehlt sich ab sofort den Zertifizierungsprozesse zu starten, mit einer Third-Party-Zertifizierung wie den flustix Siegeln. Denn: Die Produkte, die 2026 am Markt positioniert und beworben werden, werden jetzt designed.

 

Fazit: Die EmpCo als Chance nutzen!

Die EU-Direktive (Empowering Consumers for a Green Transition wird dem Greenwashing und/oder die Selbstdeklarationen im Gewand eines Siegels (Self-Made-Siegel) klar eindämmen oder sogar den gar ausmachen. Es bleibt der Bedarf an glaubwürdiger und nachvollziehbarer Nachhaltigkeitskommunikation auf Basis objektiver Nachweise. Wer sich jetzt aufstellt hat ab 2026 am POS die Nase klar vorne, bindet seine Käuferschaft, erschließt neue Käufer, wird nicht angegriffen und baut seine Marken-Bindung klar weiter aus. All das sind klare Wettbewerbsvorteile. flustix bietet dafür die praxisnahen, effizienten und sicheren Lösungen, regelkonform, vertrauenswürdig, transparent und wettbewerbsfähig.

www.flustix.com – gemeinsam für ehrliche Umweltkommunikation.

Über flustix

Die 2017 in Berlin gegründete Organisation bietet sechs unterschiedliche flustix-Siegel: Die flustix LESS PLASTICS – MIN. xx% PLASTIC-FREE-Siegel zeichnen in Zusammenarbeit mit anerkannten Prüflaboren und akkreditierten Zertifizierungsstellen das Gesamtprodukt sowie jeweils die Verpackung oder das Produkt aus. Produkte, die auf den Einsatz von Mikroplastik verzichten, werden mit dem Siegel PLASTIKFREI – Produktinhalt Mikroplastikfrei transparent gekennzeichnet. Das Siegel flustix RECYCLED – DIN geprüft zertifiziert Rezyklate, Halbzeuge und Produkte mit Rezyklat-Anteil aus u. a. Plastik, Metall & Glas. flustix RECYCLABLE kommuniziert unabhängig die Recyclingfähigkeit von Verpackungen. Die flustix-Siegel dienen als Orientierungshilfe für Verbraucher und unterstützen somit Unternehmen in einer auf Nachhaltigkeit ausgerichteten Unternehmensstrategie und sicherer Nachhaltigkeitskommunikation.