Wir zertifizieren rechtssicher:
Kostenlos beraten lassenEmpCo: Umweltaussagen und Siegel
Es gibt drei Wege, und welcher der richtige ist, hängt davon ab, woran die Aussage hängt. Meistens braucht es zwei davon.
Das ist die Frage nach der Substanz: Gibt es Daten, und sagen sie das, was die Aussage behauptet? Zuständig sind Prüf- und Zertifizierungsstellen. Bei Materialeigenschaften wie Rezyklatanteil, Recyclingfähigkeit, Mikroplastik oder PFAS lässt sich das über ein veröffentlichtes Zertifizierungsprogramm belegen, und der Nachweis ist dann für Dritte nachprüfbar.
Das ist die rechtliche Frage. Die Durchsetzung von EmpCo läuft nicht über eine Behörde, sondern über das Wettbewerbsrecht: Wettbewerber und Verbraucherverbände können abmahnen. Wer eine verbindliche Freigabe für eine Kampagne braucht, geht zu einer auf Wettbewerbsrecht spezialisierten Kanzlei.
Das ist die Bestandsfrage. Bei hunderten Produktseiten hilft ein automatisierter Scanner, um auffällige Formulierungen zu finden. Er ersetzt die ersten beiden Schritte nicht, sondern sagt, wo sie anzusetzen sind.
Mit den Aussagen, die schon gedruckt sind oder demnächst gedruckt werden. Verpackungslayouts brauchen Vorlauf, und ab dem 27. September 2026 gelten die neuen Regeln ohne allgemeine Übergangsfrist.
Der kostenlose Claim-Check deckt den ersten Schritt ab: Bis zu fünf Aussagen werden von Hand gegen die sechs Verbotstatbestände, die Anforderungen an Siegel und die Belegpflicht eingeordnet. Sie bekommen einen unterschriebenen Prüfbericht als PDF, innerhalb von zwei bis drei Werktagen.
Fachlich verantwortlich: Malte Biss, CEO & Founder of flustix