PPWR: EU-Verpackungsverordnung

Reicht eine Gesamtfluoranalyse als PFAS-Nachweis?

Nach der aktuellen PPWR-Guidance kann eine Gesamtfluoranalyse als erster Prüfschritt ausreichen. Die Europäische Kommission empfiehlt einen stufenweisen Prüfansatz, solange keine harmonisierte EU-Prüfmethode für PFAS in Lebensmittelkontaktverpackungen vorliegt.

Liegt der Gesamtfluorgehalt unter 50 mg/kg beziehungsweise 50 ppm, kann die Probe im Rahmen dieses von der Kommission empfohlenen Prüfansatzes als konform angesehen werden. Nach den der Kommission derzeit vorliegenden Daten haben Proben, die diesen ersten Prüfschritt bestanden haben, auch die weiteren Prüfschritte bestanden.

Liegt der Gesamtfluorgehalt über 50 mg/kg, sind weitere Untersuchungen erforderlich, insbesondere zur Unterscheidung zwischen organischem und anorganischem Fluor sowie gegebenenfalls zur Bewertung der weiteren PFAS-Grenzwerte.

Die Guidance ist eine Auslegungshilfe, und eine harmonisierte EU-Prüfmethode liegt bislang nicht vor. Der Prüfansatz von flustix PFAS-FREE geht bewusst über dieses regulatorische Mindestniveau hinaus und ist in der Nachweisführung entsprechend belastbarer.

Fachlich verantwortlich: Malte Biss, Geschäftsführer der flustix GmbH